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Abläufe im Körper

Frauen sind besonders gefährdet, nach den Wechseljahren eine Osteoporose zu entwickeln.

Der Knochenabbau wird bei der Frau durch die nachlassende Östrogenbildung in den Wechseljahren verstärkt. Denn der Östrogenmangel führt bei den knochenaufbauenden Zellen, den Osteoblasten, zu einer verkürzten Lebensdauer, während er die Lebensphase der knochenabbauenden Zellen, den Osteoklasten, verlängert. Somit wird weniger Knochen aufgebaut und vor allem aber wird unverhältnismäßig viel Knochen abgebaut. Dies hat einen nachhaltigen Verlust an Knochenmasse zur Folge.

In den Wechseljahren steigt der Knochenschwund zum Teil sprunghaft auf bis zu 4% pro Jahr an. Konkret bedeutet das, dass Frauen vom 40. bis zum 70. Lebensjahr bis zu 40% ihrer Knochenmasse verlieren können. Bei Männern liegt der Verlust im gleichen Zeitraum "nur" bei etwa 12%. Frauen sind damit stärker gefährdet, eine Osteoporose zu entwickeln. Diese wird medizinisch als postmenopausale (nach den Wechseljahren) Osteoporose bezeichnet.

 
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